3. German Masters 2017 in Gutach

  • Posted on: 10.10.2017
  • By: Jürgen Lange

In guter Verfassung präsentierten sich die Unterweissacher Kunstradfahrer Viola und Manuel Brand beim dritten German Masters. In Gutach (Schwarzwald) sicherten sie sich die Plätze zwei und acht. Vor allem Viola Brand war damit einverstanden, fuhr sie doch zu einer neuen Bestleistung und verbesserte ihre Chancen auf einen Start bei der WM.
Das dritte German Masters der Saison war gleichzeitig der fünfte und sechste Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaft Ende November im österreichischen Dornbirn. Im Einer der Frauen erwischte Brand in dem kleinen Schwarzwaldörtchen, von Platz sechs aus startend, einen tollen Durchgang. Das Programm lief wie am Schnürchen und außer einem kleinen Fehler bei einem Übergang ging für die RSV-Sportlerin alles glatt. Hocherfreut über ihre Leistung und die starken 182,60 Punkte stieg sie vom Rad. Getoppt wurde das klasse Ergebnis lediglich noch von Milena Slupina (Bayern, 183,12). Weltmeisterin Lisa Hattemer blieb mit 181,06 Zählern knapp hinter ihr. Somit war Brand zum dritten Mal im Abendfinale. Sie ging als Erste an den Start und zeigte dem begeisterten Publikum eine fehlerfreie Kür. Mit hervorragenden 185,28 Zählern verließ sie gut gelaunt die Fläche. Es reichte zwar nicht für den ersten Platz, aber mit neuer persönlicher Bestleistung und Silber ist die Studentin ihrem Traum vom vierten WM-Start ein wenig näher gekommen. Der Sieg ging erneut mit 186,55 Zählern an Milena Slupina.
Auch in der Gesamtwertung der Masters-Serie belegte Brand Platz zwei hinter Slupina. Der Kampf ums Ticket zur Weltmeisterschaft bleibt spannend. Während Slupina schon einen Vorsprung hat, liefern sich Vize-Weltmeisterin Brand und Weltmeisterin Hattemer ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch Maren Haase vom Radsportverein Blitz Hoffnungsthal hat noch Chancen. Die Entscheidung fällt nun am 20. und 21. Oktober bei der deutschen Meisterschaft in Hamburg.
Im Einer der Männer kassierte Manuel Brand in der Vorrunde bei seinen Drehungen einige Abwertungen. Der schwierige Handstand und der Mauthe-Sprung klappten jedoch ohne Probleme. Mit 166,91 Zählern reichte es dem Miedelsbacher zu Platz acht. In der sogenannten Zwischenrunde, in der nur National- kadersportler fahren, lief es besser. Brand gelang eine fehlerfreie Kür und er zeigte sich mit 175,25 Punkten sehr zufrieden. Wie für seine jüngere Schwester ist für Manuel Brand nun die deutsche Meisterschaft in zwei Wochen in Hamburg das nächste sportliche Ziel.

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